Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg
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Ironscout 2008 in Rüthen

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Wo die Römer weiche Knie bekamen

Vorschau Sooo, wir haben es also geschafft! Nach jahrelangem Zögern -immer die gute Ausrede vor Augen, dass der Austragungsort des Ironscouts viel zu weit weg ist- haben wir in diesem Jahr beim X. Ironscout in Rüthen teilgenommen. Ganz entspannt trafen wir uns am Donnerstag Abend in der Gemeinde zum Grillen, haben anschließend der "Prussia" beim Verlieren zugeguckt (immerhin kein schlechtes Spiel...) und schließlich noch unsere Ironscout-Shirts fertig gestellt, die irgendwie nicht so ganz zur Geltung kamen; war halt kein T-Shirt-Wetter. Was solls, wir sind ja nicht zu 'nem Kindergeburtstag, sondern zum Ironscout gefahren. Freitag also alles in den Bulli geschmissen und ab nach Rüthen. Zelte aufgebaut. Essen? "...ne, is ja noch Zeit". "Zwei Uhr kochen reicht locker, dann könn' wa um drei Essen" und um 5 geht's dann endlich los. Soweit der Plan. Als wir jedoch gegen 15 Uhr feststellen mussten, dass entweder noch Spiritus im Topf war oder aber die Soße 'n Schaden hatte wurde die Zeit doch etwas knapp. Also alle man ab ins Auto und ab nach Rüthen in die Stehfresse. Geht doch nix über 'ne ausgewogene Mahlzeit vor einer anstrengenden Wanderung. ...aber es war ja kein Kindergeburtstag.
 
Vorschau Pünktlich um 17 Uhr waren wir also am Start, gemeinsam mit ca. 40 weiteren Gruppen, die ebenfalls zügig los wollten. Die Spielregeln sind schnell erklärt: Du bekommst eine Karte, musst zu einem markierten Punkt wandern und dort eine Aufgabe erledigen. Erst an der Station bekommst Du die Stelle der nachfolgenden Station genannt. Zwischendurch kannst Du weitere "Punkte" anlaufen und dir dort einen Stempel abholen, was Bonuspunkte bringt -wenn Du in der Lage bist ein entsprechendes Rätsel zu lösen. Diese Kleinigkeit wurde uns leider unterschlagen, aber wer wird schon kleinlich sein... Die Stempelpunkte wurden bereits zu Beginn komplett bekanntgegeben. Also noch wacker 'n Gruppenfoto geschossen und ab dafür... Ich habe mal versucht unsere Strecke zu rekonstruieren. Das hat jedoch nur bedingt geklappt. Speziell der Teil bei dem wir drei Stunden für nüsse im Kreis gelaufen sind wie die Deppen eine etwas suboptimale Route gewählt haben war nicht ganz einfach zu rekonstruieren, was vielleicht auch daran lag, dass die Karte auf einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt wurde, was bei Regen nicht so ganz der Knaller ist; aber das Problem hatten die anderen Gruppen ja auch.
 
Vorschau Fazit des Ironscouts: Nach so langer Wanderung (16 bzw. 21 Stunden am Stück) waren wir schon froh wieder am Platz angekommen zu sein. Ausser einigen Blasen und einigen Knieproblemen haben wir keine größeren Schäden davongetragen, und nach langer Zeit mal wieder so richtig auf die Probe gestellt, wozu man eigentlich selber im Stande ist, und dafür war das Ganze ja gut. Der Ironscout war 'ne riesen Gaudi und bestimmt findet sich auch beim nächsten mal wieder eine Gruppe, die uns würdig vertritt.