Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg
Stamm Franziskus Dortmund-Scharnhorst

Sommerlager der Scouts

in Rüthen

Am 07.08.09 brachen wir in aller Frühe zu unserem Sommerlager in Rüthen auf. Nachdem wir bei strahlendem Sonnenschein ankamen, mussten wir zunächst unsere Wanderzelte aufbauen. Dies verlief fürs erste Mal ziemlich gut. Danach wurden Nudeln mit Tomatensoße gekocht um für unseren Tag im Warsteiner Wildpark und in der Tropfsteinhöhle gestärkt zu sein.
 
Der Besuch der Tropfsteinhöhle war ganz okay, dafür war aber die Zeit im Wildpark und auf dem Waldspielplatz ziemlich gut. Dort haben wir im angrenzenden Bach Dämme gebaut. Aber auch die Tiere im Park waren interessant, so haben wir zum ersten Mal Wildschweine mit ihren Jungen gesehen.
 
Am nächsten Tag ging es zum Fort Fun, wo wir jedes Fahrgeschäft mitgenommen haben. Das war der beste Tag im Lager, da wir auch nicht kochen mussten und es Burger und Pommes gab. Abends nach der Singerunde am Lagerfeuer fielen wir dann todmüde in unsere Schlafsäcke.
 
Der Sonntag war dann schon viel anstrengender. So sind wir zum ersten Mal mehr als 15 Kilometer gewandert. Insgesamt betrug der Weg in eine Richtung zu unserem Ziel dem Hohlen Stein, einer alten Höhle in der früher Steinzeitmenschen gelebt haben, ca. 10 Kilometer. Anfangs war die Stimmung nicht so gut, da uns der Weg viel zu lang vor kam. Aber nachdem wir an einem total tollen See mit riesengroßen Klippen zu Mittag gegessen hatten, wurde die Stimmung besser. Der Hohle Stein selbst war nicht so besonders, aber in der Nähe gab es einen Bach und so verbrachten wir dort unsere Zeit.
 
Nun ging es an den Heimweg, jetzt waren wir gefragt; nachdem uns Benny und Isa hingeführt hatten, mussten wir jetzt den Weg zurück finden. Das war leider schwerer als es aussah, da wir als zusätzliche Bedingung hatten, nicht den gleichen Weg zu gehen, den wir hingegangen sind. Aber irgendwann fanden wir dann doch den richtigen Weg zum Zeltplatz. Zu unserer Freude bekamen wir von der Kinderstufe die restlichen Grillwürstchen und wir mussten kein Brot essen. Und weil wir den ganzen Tag so super drauf waren, durften wir dann noch eine Stunde länger wach bleiben und am Feuer sitzen. Am nächsten Morgen ging es dann leider an den Abbau, da unser Lager vorbei war. Der Abbau klappte recht zügig, so dass wir noch zwei Zelte der Kinderstufe, die sie nicht mehr brauchten, abbauten und uns dann auf den Heimweg machten.