Ironscout 2011 in Hauenstein / Pfalz

Auf Schusters Rappen
Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder unter dem bereits bewährten Teamnamen "Es tat Nivea als beim ersten Mal" zum Ironscout angemeldet. In diesem Jahr sollten wir zu sechst an den Start gehen. Ein schlagkräftiges Team war schnell zusammengesetzt.Nachdem im letzten Jahr der Lauf aufgrund einer zu großen Distanz zweier Stationen als "unwirtschaftlich" bereits frühzeitig beendet wurde, war die Marschrichtung in diesem Jahr klar:
- Mehr Stationen spielen als im Vorjahr: 2010 wurden 7 Stationen erreicht
- Größere Distanz zurücklegen als im Vorjahr: 2010 haben wir eine Distanz von 46,6 Kilometer zurückgelegt
- Eine bessere Platzierung als im Vorjahr zu erreichen: 2010 erreichten wir einen guten 41. Platz.
Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte es der Wettergott gut mit uns gemeint. Für das gesamte Wochenende war eine Regenwahrscheinlichkeit von 0% vorhergesagt, dazu geradezu sommerliche Temperaturen um die 25° Celsius. Mit dieser Vorhersage vor Augen machten wir uns Freitag Abend auf den Weg, die 400 Kilometer in Richtung Hauenstein zu absolvieren. Nach einer recht stressigen Fahrt war dann das Ziel gegen kurz vor Mitternacht erreicht und schon wenig später das Zelt aufgebaut.
Am nächsten Morgen waren wir bereits zeitig am Checkin, so dass wir eine gute Startzeit (14:30) ergattern konnten, schließlich wollten wir soviel Sonne wie möglich für den Lauf mitnehmen, denn die Nacht wird beim Laufen erfahrungsgemäß lang genug. In der Zeit bis zum Start haben wir uns entsprechend auf den Lauf vorbereitet und unsere Vorräte entsprechend aufgefüllt.Pünktlich um 14:30 waren wir am Start und nach einer kurzen Regelerklärung ging's auch schon los.
Die erste Station war nach ca. 1,5 Stunden erreicht und genau so ging es auch munter weiter. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo man schonmal gut und gerne vier Stunden lang keine Station gesehen hat, waren die Stationen in diesem Jahr so positioniert, dass man sie gut innerhalb von 1,5 bis 2 Stunden erreichen konnte; das motiviert.
Und so kämpften wir uns von Station zu Station, die in diesem Jahr zu einem großen Teil sehr kreativ gestaltet waren. So haben wir beispielsweise
- » Ordnung in ein total chaotisches Büro gebracht
- » Einem notgelandeten UFO Treibstoff besorgt, so dass es seine Reise fortsetzen konnte
- » Bei einem Wettstreit im Mittelalter mit Pfeil und Bogen unsere Punkt errungen
- » Agenten befreit und einen Raketenabschuss gerade noch verhindert
- » Einen Flöz gesprengt um Kohle zu fördern
- ...und vieles Mehr.
Insgesamt haben wir 11 Stationen absolviert (Mission accomplished) und das bei einer zurückgelegten Distanz von 57,4 Kilometern (Mission accomplished). Die Platzierung sollte uns dann zunächst ein wenig schockieren. Bei der Siegerehrung wurden wir an Platz 71 aufgerufen.Aber konnte das sein?! Bei der zurückgelegten Strecke, und der Anzahl an gespielten Stationen? Schließlich hatte das Siegerteam "nur" zwei Stationen mehr gespielt. Für den Abend mussten wir es so hinnehmen, wie es denn verkündet wurde; allein der Glaube daran fehlte uns, und so haben wir im Nachgang noch einmal die Orga kontaktiert und um Überprüfung des Ergebnisses gebeten. Und wir sollten mit unserer Vermutung Recht behalten. Schon wenige Tage später kam eine Email von der Orga, der bei der Berechnung der Punkte ein Fehler unterlaufen war. Lange Rede, gar kein Sinn: Am Ende war's Platz 20 (von 109 angemeldeten Teams). MISSION ACCOMPLISHED!
Das heisst jedoch nicht, dass nicht noch weiteres Potential nach oben drin wäre; die Anmeldung fürs nächste Jahr ist also bereits beschlossene Sache!
Genug geschwätzt; hier wieder das Wesentliche:
| Gesamt gelaufene Strecke: | 57,4 km |
| Zeit in Bewegung: | 12:00 h |
| Zeit im Stand (inkl. Stationen): | 08:52 h |
| Durchschnittsgeschwindigkeit im Lauf: | 4,8 km/h |
| Durchschnittsgeschwindigkeit Total: | 2,7 km/h |
Neben den Fotos gibt es auch in diesem Jahr wieder einige zusätzliche Informationen zum Lauf, beispielsweise das Höhenprofil der gelaufenen Strecke:
Die gelaufene Strecke haben wir auch noch einmal grafisch aufbereitet; das Ergebnis findest Du auf der linken Seite.
Dass wir nächstes Jahr an den Start gehen ist mehr als wahrscheinlich; die Frage ist nur, mit wieviel Teams, denn es haben offensichtlich einige Daheimgebliebene "Blut geleckt".
Am Ende bleibt der Rückblick auf einen sehr coolen Ironscout -vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Orga und alle Helfer, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben- in einer wirklich schönen Gegend, und die Erkenntnis, das "Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden, können Sie das bitte wiederholen?" auf pfälzisch schlicht und ergreifend "Hä?" heißt.
Die gelaufene Strecke haben wir auch noch einmal grafisch aufbereitet; das Ergebnis findest Du auf der linken Seite.Dass wir nächstes Jahr an den Start gehen ist mehr als wahrscheinlich; die Frage ist nur, mit wieviel Teams, denn es haben offensichtlich einige Daheimgebliebene "Blut geleckt".
Am Ende bleibt der Rückblick auf einen sehr coolen Ironscout -vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Orga und alle Helfer, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben- in einer wirklich schönen Gegend, und die Erkenntnis, das "Entschuldigung, ich habe Sie nicht verstanden, können Sie das bitte wiederholen?" auf pfälzisch schlicht und ergreifend "Hä?" heißt.In diesem Sinne: Glück Auf!
Hier findest Du weitere Fotos vom Ironscout


